Informationen zum Trafo
by admin on Aug.03, 2010, under Uncategorized
Damit der Trafo nicht brennt, darf kein Lichtbogen entstehen. Nicht
umsonst ist ein Trafo mit Schutzgeräten gespickt.
(Differenzstromrelais, Erdschluss-Diff, Überstromschutz und Buchholz
(Ölbewegung), oft mehrfach ausgeführt).
Dabei ist bei Blocktrafos das große Problem die Unterspannungsseite.
Bei 36kV (oder weniger) auf der Generatorseite fließen einige 1000A
Nennstrom, im Fehlerfall entsprechend mehr. Nur wenige Wasserkraftwerke haben einen Generatorleistungsschalter. Hat der Blocktrafo einen
Fehler, kann zwar die OS-Seite abgeschaltet werden und die Turbine
geht in die Schnellabschaltung.
Die Rotationsenergie, die wie in einem Wasserkraftwerk ist, ist aber noch vorhanden und speist den
Kurzschluss im Trafo.
Unter N2 ist es zwar möglich, das es nicht brennt, aber auch da muss
die Wärme weg, zumindest die Ölkühler müssen an die Luft. (oder aber
als Öl-Wasser-Kühler ausgeführt).
Der Trafo ist nach einem Libo trotzdem kaputt, der Aufwand um einen
Brand zu verhindern ist nicht unbedingt nötig. (da der Brandschutz eh
errichtet werden muss). Es lohnt sich einfach nicht, um das
Brandrisiko durch zusätzliche Maßnamen zu senken, wenn nicht gerade
besondere Bedingungen vorliegen (Trafo im Tunnel).
Einen Trafo im Freien kann mann ruhig ausbrennen lassen, Elektrisch
ist er schon eher kaputt.
